Häufige Verletzungen beim Heimwerken

Mit dem Hammer auf den Daumen geschlagen
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Einen Augenblick mit den Gedanken woanders und schon landet der Hammer statt auf dem Nagel direkt auf dem Finger oder die scharfe Stichsäge in der Hand: Verletzungen sind beim Handwerken keine Seltenheit. Statistiken belegen sogar: die meisten Unfälle passieren im Haushalt. Doch welche Verletzungen sind beim Heim- und Handwerken am häufigsten vertreten? Wir verraten es Ihnen.

Diese Verletzungen treten beim Heimwerken besonders häufig auf!

Verletzungen beim Heimwerken sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen. Im Ernstfall gilt: Ruhe bewahren, die richtigen Entscheidungen treffen und bei Bedarf einen Arzt aufsuchen. Nun kommen wir aber zur Übersicht der häufigsten Heimwerkerverletzungen:

Handverletzungen

Verletzungen an den Händen treten besonders häufig auf. Hierzu zählen zum Beispiel Schnittwunden durch unachtsames Hantieren mit dem Cuttermesser. Leichte Wunden können zumeist selbst unter fließendem Wasser gereinigt werden. Im Anschluss ist es wichtig, die betroffene Stelle mit einem Wunddesinfektionsmittel zu bearbeiten und einen sterilen Wundverband aufzulegen. Handverletzungen können aber auch mit tiefen und klaffenden Wunden, Schmerzen, Durchblutungs-, Gefühls- und Bewegungsstörungen einhergehen. In diesem Fall sollten Sie möglichst schnell einen Arzt aufsuchen.

Schnittwunden

An dieser Stelle kommen wir auch schon zu den eben kurz aufgegriffenen Schnittwunden. Vor allem bei tiefen Fleischwunden zum Beispiel durch einen unsachgemäßen Umgang mit der Säge, der Axt und Co. ist es unumgänglich einen Notarzt zu rufen. Damit nicht die Gefahr eines zu großen Blutverlustes droht, sollte die Wunde zeitnah mit einem festen Druckverband verbunden werden. Aber auch kleinere Schnittwunden sollten besser von einem Arzt anstatt in Eigenregie behandelt werden.

Blutergüsse

Auch Blutergüsse gehören zum Heim- und Handwerken schon fast dazu. Sie entstehen häufig durch einen daneben gegangenen Schlag mittels des Hammers. Hier ist es ratsam, die betroffene Stelle möglichst rasch zu kühlen. Bei starken, anhaltenden Schmerzen ist es allerdings ratsam, einen Arzt aufzusuchen. Mitunter könnte etwas gebrochen sein, doch hier kann nur eine Röntgenaufnahme Klarheit schaffen.

Quetschwunde

Häufig sind die Finger von schmerzhaften Quetschwunden betroffen, da sie hin und wieder beim unaufmerksamen Heimwerken direkt zwischen die Zange geraten. Auch bei einer Quetschwunde sollten Sie sicherheitshalber einen Arzt aufsuchen, denn im schlimmsten Fall könnte auch in Folge einer Quetschwunde etwas gebrochen sein.

Kopfverletzungen

Auch Kopfverletzungen sind beim Heimwerken keine Seltenheit. Kurz nicht aufgepasst und zack haut man sich die „Birne“ direkt am Eck des offen stehenden Werkzeugschrankes an. Bei Platzwunden, Übelkeit, Erbrechen, Benommenheit oder gar einer eintretenden Ohnmacht müssen Sie sich unbedingt in ärztliche Behandlung begeben. Haben Sie sich hingegen einfach nur leicht gestoßen, ist nicht immer Handlungsbedarf erforderlich.

Über Kai 34 Artikel
Der "Heimwerker" Kai W. ist auf diesem Projekt der verantwortlicher Redakteur. Mit vielen Jahren Erfahrung in mehreren handwerklichen Bereichen (Feinmechanik, Metallverarbeitung/Fensterbau, Möbel- und Küchenmontage, sowie hausmeisterliche Tätigkeiten) kennt er sich bestens mit verschiedenen Gerätschaften und Arbeitstechniken aus. Bereits seit 2015 betreibt er diverse Projekte zu den Themen Schädlinge, Wohnen & Bauen, Immobilien, Heimwerken und Garten