Wie pflege ich meine Waschmaschine richtig?

Korrodierter Heizstab einer Waschmaschine
Foto: maridemk via Twenty20

Hat man sich eine neue Waschmaschine angeschafft, so stellt sich schnell die Frage, wie man die Lebensdauer seines Geräts verlängert. Doch auch wenn Probleme bei einem älteren Gerät auftreten, sucht man nach möglichst einfachen und günstigen Lösungen, um seine Waschmaschine wieder in einen guten Zustand zu bringen. Insbesondere Kalkablagerungen und unangenehme Gerüche sind ein allseits bekanntes Problem. Im Folgenden werden einige Tipps vorgestellt, die man bei seiner Maschine einfach anwenden kann.

Welche Maßnahmen helfen speziell gegen Kalk?

Kalk ist in vielen Haushalten eines der größten Probleme bei Waschmaschinen. Häufig wird von Privatleuten empfohlen, die Waschmaschine mit Essigsäure zu entkalken. Leider jedoch greift Essig nach einer gewissen Zeit Bestandteile der Maschine an, weshalb davon abzuraten ist. Weniger aggressiv ist Zitronensäure. Um die Waschmaschine zu entkalken können 100 ml Zitronensäure direkt in die Trommel gegeben und ein Waschgang mit der höchstmöglichen Temperatur gestartet werden. Zur Vorsicht empfiehlt sich bei der Arbeit mit Säuren immer das Tragen von Handschuhen.

Sollte man ebenso eine Spülmaschine im Haushalt haben, kann dieselbe Vorgehensweise mit zwei Spülmaschinentabs durchgeführt werden. Das mag zunächst merkwürdig klingen, doch verfügen Spülmaschinentabs generell über schmutzlösende und entkalkende Eigenschaften.

Sollte die Waschmaschine allerdings irgendwann den Geist aufgeben, so muss sie noch lange nicht entsorgt werden. Häufig ist lediglich der Heizstab verkalkt oder es gibt ein anderes kleines Problem. Wertvolle Tipps zur Waschmaschinen Reparatur gibt es hier: https://express-waschmaschinen-reparatur-berlin.de/

Generelle Pflegetipps

Widmet man sich wenige Minuten pro Woche seiner Waschmaschine, so kann man mit wenig Aufwand bereits viel erreichen. Moderne Waschmaschinen bieten häufig Reinigungsmodi an, mit denen die in der Trommel und in den Schläuchen befindlichen Flusen herausgespült werden können. Verfügt die eigene Maschine über einen solchen Reinigungsmodus, so sollte dieser regelmäßig angewendet werden.

Mit einem Tuch kann man darüber hinaus die sich an den Dichtungsringen des Bullauges sammelnden Flusen von Zeit zu Zeit entfernen. Sammelt sich erst Schmutz an den verschiedenen Stellen in der Waschmaschine, so entstehen schließlich auch unerwünschte Gerüche.

Jede Maschine verfügt über ein Flusensieb, in dem die aus der Wäsche gespülten Fasern und Verschmutzungen aufgefangen werden. Man sollte daran denken, dieses regelmäßig zu reinigen, damit sich an dieser Stelle der Maschine keine Bakterien tummeln und Gerüche festsetzen können.

Verschiedene Hersteller von Reinigungsmitteln bieten Waschmaschinenreiniger an. Diese sind in der Regel preisgünstig und reichen für ein bis zwei Anwendungen. Aufgrund der antibakteriellen und desinfizierenden Eigenschaften sind sie auch geeignet, um unangenehmen Gerüchen den Kampf anzusagen. Gewöhnlicherweise wird ein Teil des Mittels direkt in die Waschtrommel gegeben. Der Rest des Mittels kann genutzt werden, um das Einfüllfach für das Waschmittel zu reinigen. Welcher Waschgang und welche Temperatur für die Reinigung verwendet werden sollte, kann dem Etikett des Reinigers entnommen werden.

Verwendet man kein Reinigungsmittel aus dem Drogeriemarkt, ist es dennoch empfehlenswert, das Waschmittelfach regelmäßig herauszunehmen und von Schmutz und Waschmittelresten zu befreien. So wird verhindert, dass die Verunreinigungen in das Innere der Waschmaschine gelangen. Zur Reinigung des Waschmittelfachs genügen auch Hausmittel, wie beispielsweise Natron oder Backpulver.

Kommt es trotz dieser Maßnahmen zu unangenehmen Gerüchen, kann die Ursache dafür in fehlenden Waschgängen mit hoher Temperatur liegen. Besonders durch Energiesparprogramme kommt es immer häufiger zu diesem Phänomen. Wird die Wäsche stets bei niedrigeren Temperaturen gewaschen, können Bakterien in der Regel nicht richtig abgetötet werden. Wo Bakterien sind, entstehen in der Folge auch unangenehme Gerüche.

Daher empfiehlt es sich gelegentlich einen Waschgang bei hohen Temperaturen durchzuführen. Ergänzend kann man sich zur Nutzung von Hygienespülern entscheiden, die man zusätzlich zu seinem gewohnten Waschmittel anwendet. Diese sind in der Regel speziell als Sensitiv-Variante erhältlich und somit für Allergiker geeignet.

 

Über Kai 26 Artikel
Der "Heimwerker" Kai W. ist auf diesem Projekt der verantwortlicher Redakteur. Mit vielen Jahren Erfahrung in mehreren handwerklichen Bereichen (Feinmechanik, Metallverarbeitung/Fensterbau, Möbel- und Küchenmontage, sowie hausmeisterliche Tätigkeiten) kennt er sich bestens mit verschiedenen Gerätschaften und Arbeitstechniken aus. Bereits seit 2015 betreibt er diverse Projekte zu den Themen Schädlinge, Wohnen & Bauen, Immobilien, Heimwerken und Garten